10-tägige Individualreise "Nord-Ostpreussen"

 

 

 

 

 

 

Wunschtermin auf Anfrage!

Individualreise "Nord-Ostpreussen" - Detailinfo

(10 Tage/ 9 Übernachtungen)

Unsere Reiseziele: samländische Halbinsel mit der reichsten Bernsteinküste der Welt, Elchwald und Elchniederung am Kurischen Haff, Urwald Rominter Heide und UNESCO-Nationalpark Kurische Nehrung

Städte und Orte: Königsberg, Pillau, Palmnicken, Rauschen, Heinrichswalde, Tilsit, Ragnit, Labiau, Gilge, Laukischken, Insterburg, Gumbinnen, Gr. Trakehnen, Cranz, Sarkau, Rossitten u.a.

Reiseverlauf 2019

1. Tag. Individuelle Anreise nach Kaliningrad/ Königsberg (Direkt Flug ab/bis Berlin, Linienflüge über Warschau oder Riga, PKW, Linienbus) )

Empfang an der Ankunftsstelle. Transfer zum Hotel. Unterbringung und Übernachtung in einem kleinen gemütlichen Hotel (bzw. Villa) im nördlichen Stadtteil Kaliningrads.

2. Tag. Große Stadtrundfahrt Kaliningrad/ Königsberg, Königsberger Dom, das Bernsteinmuseum, Bootsfahrt auf dem Pregel

Nach dem Frühstück große Stadtrundfahrt Kaliningrad/Königsberg. Sie lernen die Stadt mit der 750-jährigen Geschichte (im Jahre 2005 feierte sie sein 750-jähriges Gründungsfest) und den zahlreichen  Sehenswürdigkeiten kennen. Darunter sind: der 1380 gebaute Dom (inkl. Eintritt) mit dem Kant-Grabmal, ehem. Börse am Pregel-Ufer, zahlreiche Stadttore (Sackheimer Tor, Königstor, Rossgärter Tor, Brandenburger Tor) und alte Befestigungsanlagen (Litauer Wall, Kronprinz-Kaserne, Dohna-Turm u.a.), die neu erbaute russisch-orthodoxe Christus-Erlöser-Kathedrale, Villenort Amalienau, interessante Bauwerke und Denkmäler. Außerdem besuchen wir das Bernsteinmuseum mit ca. 5 Tausend Exponaten und unternehmen eine erholsame Bootsfahrt auf dem Pregel mit deutschsprachiger Führung. Übernachtung in einem kleinen gemütlichen Hotel (bzw. Villa) im nördlichen Stadtteil Kaliningrads.

3. Tag. Seestadt Pillau am Königsberger Seekanal, Nordmolle und Pillauer Seetief. Ordenskirche Juditten 

Heute bewegen wir uns nach Seestadt Pillau, die seit dem Ende des zweiten Weltkrieges als wichtiger Militärstützpunkt der russischen Flotte gilt. Während der Stadtrundfahrt lernen wir die alten Hafenanlagen (darunter die bekanntesten Schiffsanlegestellen: den Graben und den Russendamm), den über 30 m hohen Schinkels Leuchtturm (das Wahrzeichen der Stadt), und einst das berühmteste Hotel Goldener Anker, die schwedische Zitadelle und die Himmelreichkaserne, die alte Schule, reformierte Kirche u.a. kennen. Vom ehem. Kurfürsten-Bollwerk erwartet auf uns ein weiter Blick über das Frische Haff (bis nach Balga und Heiligenbeil hin) auf die Frische Nehrung. Außerdem besichtigen wir die Nordmolle am Pillauer Seetief, der den 40 km langen Königsberger Seekanal mit der Ostsee verbindet und den Seestrand, der eine herrliche Gelegenheit für Bernsteinsammeln an einigen Tagen bietet. Im Vorbeifahren besichtigen wir auch die älteste noch erhalten gebliebene Ordenskirche in Juditten am westlichen Stadtrand von Königsberg. Frühstück und Übernachtung in einem kleinen gemütlichen Hotel (bzw. Villa) im nördlichen Stadtteil Kaliningrads.

 

4. Tag. Schiffsreise durch Elchwald und Niederung, Heinrichswalde, Tilsit und Ragnit an der Memel  

Nach dem Frühstück eine erholsame erlebnisreiche Schifffahrt durch das Land, wo Elch und Seeadler, Biber und Fischreiher seit der uralten Zeiten zuhause sind. Zur Zeit als der Deutsche Orden sein Kolonisationswerk in Preußen angefangen hatte, wurde diese durch zahlreiche Wasserläufe in den unpassierbaren Waldungen gekennzeichnete Gegend zwischen dem Kurischen Haff und dem Memelstrome als "Große Wildnis" genannt. Erleben Sie ihre eigenartige abgeschiedene und bis heute noch wenig bekannte Naturlandschaft auch am Anfang des 21. Jahrhunderts. Im Laufe dieser Wassertour entdecken wir ein Netz von Flussläufen, Quellarmen und Verbindungskanälen mit dem bernsteinfarbigen Wasser, artenreicher intakten Vegetation und interessanter Vogelwelt inmitten der urwüchsigen Natur des Elchwaldes (einst das größte Naturschutzgebiet Deutschlands!) und der Niederung. Nachmittags Weiterfahrt nach Grenz-Stadt Tilsit (im Sommer 2007 feierte sie das 200-jährige Jubiläum des "Tilsiter-Friedens") mit der berühmten Königin-Luise-Brücke über die Memel (Besichtigung der wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Spaziergang auf der Hohen-Straße) und nach Ragnit mit der Ruine einer der mächtigsten Burgen des Deutschen Ordens. Im Vorbeifahren lernen wir auch Heinrichswalde mit den alten Holzhäuser u.a. kennen. Hotelübernachtung in Insterburg.

5. Tag. Insterburg, Gumbinnen und Gr. Trakehnen. Wald-Safari durch die Rominter Heide

Heute erkennen wir den südöstlichen Teil Nordostpreußens. Am Vormittag  geführte Stadtbesichtigung Insterburg (Bahnhof, Reformierte Kirche, Ruine des Ordensschlosses, Wasserturm, Kasernenviertel u.a.). Auf Wunsch Besuch im Pferdegestüt Georgenburg (Zusatzkosten, nicht im Reisepreis inbegriffen). Am Nachmittag Weiterfahrt zum Naturschutzgebiet Rominter Heide, dem größten Urwald der Region (einst das berühmteste Jagdrevier Ostpreußens). In diesem gewaltigen Bialowiecza ähnlichen Fichten-Kiefer-Mischwald hatten die Hochmeister des deutschen Ordens, preußische Herzöge, Kurfürsten, Könige und Ministerpräsidenten jahrhundertlang auf kapitalste Hirsche Europas gejagt. Erholsame Wald-Safari mit der Ortsbesichtigung Gr. Rominten und einem Spaziergang zur sogenannten “Teufels-Schlucht”, wo wir den prächtigen Blick auf das Stromtal der Rominte genießen. Im Vorbeifahren passieren wir auch Gumbinnen mit der historischen Salzburger Kirche und dem berühmten Elch-Standbild, so wie Gr. Trakehnen - einst das bekannteste Pferdegestüt, die Heimat der Trakehner Pferderasse (inkl. Tempelhütter). Frühstück und Hotelübernachtung in Insterburg.

 

! Wichtig: Die Seestadt Pillau gehört zum sogenannten Grenzgebiet! Für alle Ausländer muss eine spezielle Erlaubnis bei Grenzbehörde im Voraus beantragt sein. Dafür werden die Kopien des Reisepasses und des russischen Visums mindestens 14 Tage vor Reisebeginn per Email zugeschickt erforderlich.

 

6. Tag. Labiau an der Deime und Gilge an der Gilge am Kurischen Haff, Laukischken

Nach dem Frühstück verlassen wir Insterburg und fahren zum südöstlichen Küstenstrich des Kurischen Haffs nach Gilge an der Gilge, das idyllisch zu beiden Seiten des gleichnamigen Flusses liegt und sich etwa 2 km weit bis fast an das Kurische Haff erstreckt (eventuell Kaffepause mit Kuchen in einem berühmten Cafe). Während der Fahrt lernen wir auch zahlreiche alte Haffdörfer zwischen dem Kurischen Haff und dem künstlich angelegten schiffbaren Großen Friedrichsgraben, dessen Baugeschichte bis auf das Jahr 1408 zurückreicht, kennen und genießen einen herrlichen Blick auf das größte und fischreichste Süßwasserbecken Europas (Kurisches Haff) im Laufe eines Spazierganges direkt dem Haffufer entlang (an dieser Stelle erreicht das Haff die maximale Breite und erscheint durch seine Kraft und Weite wie ein richtiges Meer). Weiter geht es nach Labiau, wo wir die berühmte Adlerbrücke über die Deime, die Ruine der alten Wasserburg u.a. sehen. Im Vorbeifahren Ortsbesichtigung Laukischken, wo Ännchen von Tharau fast das ganze Leben gewohnt und ihre drei Ehemänner überlebt hatte. Übernachtung in einem guten zentralgelegenen Hotel in Kaliningrad.

7. Tag. Nationalpark Kurische Nehrung, Wanderdünen und Vogelwarte, das Ostseebad Cranz

Heute bewundern wir die Vielseitigkeit und magische Naturschönheit (wandernde und durch die Waldanpflanzung festgehaltene Dünenzüge (darunter sind einige der merkwürdigsten und höchsten Dünengipfels Europas: Altdorferberg und Ephas-Höhe), grünleuchtende Wiesen und malerische Seen, lichte Birkenhaine und schattige Kiefernwälder mit dem geheimnisvollen "Tanzerder Wald" dieses Naturreservats und Nationalparks der Weltkulturerbe UNESCO. Freie Zeit für Baden, Sonnen und Bernsteinsammeln auf dem rechtbreiten feinsandigen und steinfreien Meeresstrand. Außerdem besuchen wir die Vogelfangstation und Beringungsstelle der Vogelwarte Rossitten (inkl. Eintritt) – Nachfolgerin der ersten Vogelwarte der Welt - und sprechen dort mit einem Mitarbeiter des St.-Petersburger Zoologischen Instituts der Russischen Wissenschaftsakademie über die Kurische Nehrung als eine der ersten Vogelzugstraßen der Welt. Im Vorbeifahren besichtigen wir auch Cranz – einst das königliche Ostseebad am Füße der Kurischen Nehrung (Bummel durch die Altstadt und neu erbaute Promenade mit dem stärksten Wellenschlag an der samländischen Ostseeküste). Frühstück und Übernachtung in einem guten zentralgelegenen Hotel in Kaliningrad.

8. Tag. Die reichste Bernsteinküste der Welt, Palmnicken und Rauschen an der Ostsee, Alkgebirge und Galtgarben

Nach dem Frühstück ganztägiger Ausflug durch die samländische Halbinsel (Samland). Am Vormittag Stadtführung in Palmnicken an der reichsten Bernsteinküste der Welt (Besichtigung des einzigen Bernsteintagebaus der Welt (inkl. Eintritt), Ruine der alten Bernsteingrube "Anna" u.a.). Spaziergang  auf dem recht breiten und steinfreien Ostseestrand, Bernsteinsammeln und Meeresbaden. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Rauschen. Stadtrundgang durch den schönsten Kur- und Erholungsort an der samländischen Steilküste. Wir lernen den prachtvollen Wasserturm (das Wahrzeichen Rauschens), die romantische Serpentine zum Meer, den schattigen Lärchenpark mir einer berühmten Brunnenfigur, die Strandpromenade mit riesiger Sonnenuhr, das alte hölzerne Kurhaus, wo der Nobelpreisträger Thomas Mann ein Sommerquartier nahm, die malerische Venusschlucht mit breiter Paradetreppe und einem weiten Blick auf die Ostsee u.a. kennen. Im Ort besteht auch eine sehr gute Möglichkeit für Souvenirs- und Bernsteinshopping. Im Vorbeifahren passieren wir auch das sogenannte Alkgebirge - einen bewaldeten Hügelzug mit der höchsten Erhebung Samlands (sagenumwobener Galtgarben, einst das beliebteste Skigebiet aller Königsberger). Hotelübernachtung in Rauschen.

9. Tag. Der Tag zur freien Verfügung in Rauschen an der Ostseeküste (zusätzliche Ausflüge auf Anfrage) 

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung und evtl. zusätzliche Ausflüge (Zusatzkosten, nicht im Reisepreis enthalten!). Frühstück und Hotelübernachtung in Rauschen.

10. Tag. Abreise

Frühstück im Hotel. Je nach Abreise - Zeit zur freien Verfügung in der Stadt. Transfer zur Abreisestelle.  

Mindest-Teilnehmerzahl: 2 Personen 

! Auf Anfrage: Programmänderung, Verlängerungstag/Tage, zusätzliche Ausflüge und Besichtigungen

Besonderes

Mitbringen sollte man:

Leistungen

Im Reisepreis enthaltene Leistungen:

Erste Leistung: Transfer zum Hotel am Anreisetag (evtl. Einladung/Hotelbestätigung (Voucher) für Visabeschaffung).

Letzte Leistung: Transfer zur Abreisestelle am Abreisetag 

Zusatzkosten (nicht im Reisepreis inbegriffen):

Hinweis:

Nützliche Informationen über mögliche Anreisemöglichkeiten, Visabeschaffung und notwendige Reiseversicherung finden Sie im Bereich Anreise & Visum

 

Sonstiges

 

Reiseberichte  |  Geschichtliches  |  7-tägiger Familienurlaub "Ostpreussen entdecken!"  

 

Termine und Preise

Der Reisetermin steht zu Ihrer persönlichen Wahl ab 17. Juni bis 30. September 2019 

Reisepreis auf Anfrage . Gerne unterbreiten wir Ihnen ein fertiges Reiseangebot!

Reiseanmeldung und Fragen

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